Hilfe zu den mobilen Services und analoge Kurzanleitung!

Der Digital Excellence Navigator ist eine Beratungs- und Managementmethodik zum Aufbau von digitalem Wissen, um Innovationen zu ermöglichen, digitale Strategien zu entwickeln und die Umsetzung der digitalen Transformation in Unternehmen zu gewährleisten. Dabei werden komplexe Technologien und Möglichkeiten der Digitalisierung angreifbar und für Ihren unternehmerischen Erfolg nutzbar.

GLIEDERUNG
1) EINSTIEG UND REGISTRIERUNG
2) MENÜS UND ANSICHTEN
3) FUNKTIONEN der Plattform
4) KURZ-ANLEITUNG
5) BEGRIFFSERLÄUTERUNGEN

1) EINSTIEG UND REGISTRIERUNG

EINSTIEG zu den Digital Bausteine (Digital Karten)
Die Digital-Bausteine stellen die neuen technologischen und organisatorischen Möglichkeiten dar, die für Organisationen und Unternehmen essentiell sind, einen positiven Beitrag zur Weiterentwicklung geben können und im eigenen Kontext der betrieblichen Herausforderungen genutzt werden sollen.
Im Hintergrund wurden einige Kategorisierungen und Zuordnungen vorgenommen, um den Auswahlprozess zu beschleunigen und zu erleichtern.

Unter dem Menüpunkt „DIGITALKARTEN“ finden Sie den einstieg zu den Digital-Bausteinen und den dazugehörigen digitalen Services.

Wenn Sie nicht eingeloggt sind, werden die Digital-Bausteine mit einem Schloss markiert und Sie haben keinen Zugriff. Klicken Sie auf einen Digital-Baustein, erscheint das Login-Fenster.

Nicht angemeldete Fensteransicht

Erstmalige Registrierung
Bei der erstmaligen Registrierung müssen Sie sich über den Button „START NOW“ mit dem Code registrieren. Den Code haben Sie entweder mit dem Kauf des Digital-Karten-Set in der beiliegenden Karte oder bei der Anmeldung der mobilen Abo`s als Mail zur Verfügung gestellt bekommen. Nach der Registrierung bekommen Sie ein Mail zugesandt und können Sich nun mit dem angegebenen Benutzer und Passwort jederzeit an- und abmelden.

Ansicht bei der Anmeldung

2) ANSICHTEN

Haupt-Ansicht:
In der Haupt-Ansicht zu den mobilen Services wird Ihnen das Standard-Menü mit allen verfügbaren Digital-Bausteinen angezeigt.
RECHTS OBEN finden Sie das Hauptmenü mit dem Link zur WEB-Seite Digital Excellence, die Suchfunktion, ein Untermenü mit weiterführenden Informationen und Benutzereinstellungen zum Login und Logout.

Untermenü „Dokumente“
Im Bereich Dokumente sind die analogen Arbeitsmaterialien (A0 Plakate) und eine Kurz-Anleitung zur Verfügung gestellt.

Ansicht im Hauptmenü unter Dokumente

Menü Karten
Mit Standard-Ansicht „ALL“ sehen Sie alle zur Verfügung stehenden Digitalkarten und die Anzahl wird unter „Cards“ angezeigt.

Ansicht „Liste“
Mit der Ansicht Liste sehen Sie alle Digital-Bausteine in einer verkürzten Darstellung und können sehr schnell nach unten scrollen. Beim Klick auf eine der Karten kommen Sie in die Detail-Sicht der Karten.

Ansicht „Newest“ und „Free“
Unter dieser Ansicht werden die neuesten und die zeitlich begrenzt freigeschalteten Digital-Bausteine angezeigt.

Kategorie – Technologie und Organisation
Grundsätzlich unterscheiden wir zwei verschiedene Grundtypen von Digital Bausteinen.
BLAU: Die blauen Digital-Bausteine sind aktuelle technologische Entwicklungen und Innovationen, die Erneuerungen im Geschäft und in den Prozessen ermöglichen.
ORANGE: Die orangen Digital-Bausteine sind aktuelle Organisations-Design-Pattern, die Erneuerungen im Geschäft, in den Strukturen und in den Prozessen ermöglichen.

Kategorie – Bereich / Wertschöpfungskette
Unter dem Menüpunkt „Bereich“ sind die Digital-Bausteine entlang der Standard-Wertschöpfungskette von Unternehmen zusammengefasst. Die verschiedenen Ansichten umfassen die Bereiche:
– Innovation
– Lieferkette
– Produktion
– Kunde
– Service

Entsprechend der jeweiligen Bereiche kann sehr schnell die Digital-Karten in der Wertschöpfungskette gefunden werden.

Ansicht „Bereiche – Wertschöpfungskette“

Menü „Herausforderungen“
Unter dem Menüpunkt „Herausforderungen“ sind die Digital-Bausteine entlang der strategischen Herausfoderungen von Unternehmen zusammengefasst. Dies umfasst die Herausforderungen:

  • Geschäftsmodell: Herausforderungen, die das aktuelle und/oder zukünftige Geschäftsmodell betreffen. Hier können auch Teilbereiche / Teilmärkte betrachtet werden
  • Kundenerlebnis: Herausforderungen aus und im Kundenerlebnis mit Ihren Unternehmen, Ihren Teilbereichen Ihres Unternehmens und Ihren Produkten sowie Dienstleistungen
  • Effizienz: Herausforderungen in der Effizienzsteigerung von Geschäftsprozessen und -gebaren
  • Komplianz: Herausforderungen in der Einhaltung und Befolgung von Regeln, Regelkonformität. Ökonomischer, rechtlicher aber auch interner Regel.
Ansicht „strategische Herausforderungen“

Detailansicht der Digital-Karten
Wenn Sie auf eine der Digital-Karten klicken kommen Sie zur Detail-Ansicht. Dort wird der Nutzen im Unternehmen, eine Kurz-, Detailbeschreibung, die Leistungsindikatoren, die Umsetzungs-Herausforderungen, Beispiele und die Kommentar-Funktion angezeigt.

Detail-Ansicht der Digital-Bausteine

Detail-Ansicht Klapp-Menüs
Werden die Unterpunkte angeklickt öffnet sich das spezifische Feld und der Inhalt wird angezeigt. Wird ein anderes Feld angeklickt, schliesst sich das vorhergehende und das neue öffnet sich zur Ansicht. In dem unterem Bild wird der Nutzen angezeigt.

Detail-Ansicht von Feldern bei den Digital-Bausteinen

3) FUNKTIONEN

Funktionalität „Sortierung“
Im Standard-Menü können Sie rechts die Sortierungen nach verschiedenen Kriterien individuell einstellen.

Funktionalität „Menü Kategorien“
Mit diesem Menüpunkt kann nach verschiedensten Kategorien sortiert werden:

Kategorie-Ansicht

Funktionalität in der Detail-Ansicht „Kommentar“:
Über die Kommentar-Funktion bei der Detail-Ansicht der Digital-Bausteine können Sie inhaltliche Fragen an uns stellen und bekommen eine zeitnahe Antwort.

Ansicht zur Kommentar-Funktion

4) KURZANLEITUNG in der Arbeit mit den analogen Digital-Karten und A0 Plakaten

Auf den folgenden Seiten geben wir Ihnen in Kurzform eine Anleitung, wie Sie mit den Digital-Karten vertraut werden und wie Sie diese für Ihren Bedarf am Besten anwenden und nutzen können.

Schritt 1 – Das Gefühl für die Karten entwickeln
Empfehlenswert ist es, die Karten anzugreifen und Bild und Beschreibung auf sich wirken zu lassen. Die Ideen und Impulse für die eigene Situation kommen aus unserer Erfahrung dann von selbst. Beim Durchschauen der Karten bildet sich ein persönliches Gesamtbild. Die Digital-Karten enthalten mehrere Elemente, die Denkimpulse geben.

VORDERSEITE – MIT DEN DIGITAL-KARTEN IN KONTAKT KOMMEN
Aus dem Begriff, dem Motto, der Zeichnung und dem Nutzen leiten sich erste Ideen und Impulse für die eigenen Herausforderungen ab

RÜCKSEITE – ENTLANG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE
Auf RÜCKSEITE werden die Begriffe bzw. die Digital-Bausteine konkretisiert, der bevorzugte Einsatzbereich, eine Kurzbeschreibung und die Leistungsindikatoren werden angezeigt. Mit dem QR Code kommen Sie zur Digital-Karte direkt auf der Plattform. Da bekommen Sie näherer Informationen dazu.

Schritt 2 – Konkrete Fälle durchspielen
Nehmen Sie die A0 Plakate und die analogen Digital-Bausteine zur Hand und loggen Sie sich auf der Plattform ein, um die digitalen Vorzüge und Suchfunktionen im Prozess zu nutzen.

Schritt 3 – Leitsätze zur Unternehmensstrategie (A):
Versuchen Sie die Leitsätze aus Ihrer Unternehmensstrategie zu formulieren und setzen Sie konkrete Ziele links oben im Plakat ein.

Schritt 4 – Herausforderungen
Versuchen Sie entlang der Wertschöpfungskette (B) und den strategischen Herausforderungen (C) Ihre Problemzonen im Unternehmen oder in Ihrer Organisation zu beschreiben, notieren Sie diese auf einem Post-IT (F) und platzieren Sie nun auf dem A0 Plakat. Berücksichtigen Sie dabei auch die links angeführten technologischen Treiber und die rechts angeführten Organisations-Design-Pattern.

Schritt 5 – Auswahl Digital-Bausteine:
Jetzt versuchen Sie hilfreiche Digital-Bausteine zu finden, die Ihnen bei der Bewältigung der operativen und strategischen Herausforderungen nützlich sein könnten und ordnen diese den Herausforderungen (F) zu. Achten Sie auf Projektideen und Initiativen die abgeleitet aus den Digital-Bausteinen entstehen. Notieren Sie diese auf einem Post-IT und ordnen sie den Bausteinen / Herausforderungen zu.

Damit erhalten Sie eine Landkarte bzw. einen Überblick über die Digitalisierungsinitiativen und Vorhaben. Sehr oft wird für ein Thema nicht eine einzelne Digital-Karte der passende Ansatz sein, sondern eine Kombination aus mehreren, die dann zu einem konkreten Thema für das Unternehmen / die Organisation zusammengefasst werden.

Daraus wird dann ein Projekttitel formuliert. Das wäre der nächste Schritt zur Transformations-Roadmap.

Schritt 5 – Arbeit mit der A0 Arbeitsunterlage – Transformations-Landkarte

Dieses Canvas dient dazu, die im ersten Schritt entwickelten Digitalisierungsinitiativen und Vorhaben zu priorisieren, die Voraussetzungen herauszuarbeiten und in einen Umsetzungsplan – eine Digitalisierungsstrategie – zu bringen.

5) BEGRIFFLICHKEITEN

Technologische Treiber
Anbei eine kurze Erklärung zu den technologischen Treiber.

Mobiles Internet Durch die kontinuierliche Verbesserung der Infrastruktur ist die Nutzung des Internet mit mobilen Devices möglich
Automation –
Knowledge work
Automatisierung auch in der Wissensarbeit ermöglichen neue Steuerungsmechanismen und Abläufe
Internet of Things Geräte und Maschinen sind vernetzt, kommunizieren miteinander und ermöglichen automatisierte Workflows
Cloud Unbegrenzte IT-Nutzung überall zugänglich
Advanced robotics Nutzung und Integration von Künstlicher Intelligenz und Robotern
Autonomous vehicles Selbstgesteuerte Fahrzeuge um außergewöhnliche Situationen zu meistern
Next-generation genomics Analyse und künstliche Erstellung von Genomen für Innovationen in der Bioninformatik
Energy storage Innovationen in der Speicherung von Energie erlauben neue Prozesse, neue Standorte und neue Geschäftsmodelle
3-D Printing Die laufende Entwicklungen im 3-D Druck betreffend Material aber auch Genauigkeit ergeben neue Möglichkeiten in der Entwicklung, Produktion und Instandhaltung
Advanced materials Die Materialwissenschaft bringt laufend neue und intelligente lernende Rohstoffe, die neue Einsatzmöglichkeiten erlauben
Advanced gas & oil exploration   Neue Digitalisierungstechnologien ermöglichen neue Ansätze und Vorgehensweise der Gas & Öl Erkundung, die wiederum einen Einfluss auf Geschäftsmöglichkeiten haben  
Renewable energy   Die effiziente Nutzung und Verteilung von erneuerbare Energien durch Digitalisierung
Sozial Network   Soziale Netzwerke onsite und online; firmenintern & öffentlich  
Big Data / Analytics   Digitale Innovationen im Bereich von Speichern, Analysieren und Wertschöpfen von Daten und Datenströmen  
Cyberphysische Systeme   Integrierung und Steuerung von physischen, biologischen und/ oder bautechnischen Komponenten über Recheneinheiten  
Cyber Security   Informationssicherheit zum Schutz der technischen Verarbeitung von Informationen vor Manipulation und unerlaubte Freigabe  

Organisations-Design-Pattern
Anbei eine kurze Erklärung zu den aktuellen Organisations-Design-Pattern.

Service-Orientierung Das Design der Organisation ist von den Service-Prozessen getrieben
Virtualisierung Die Virtualisierung der unterstützenden Systeme erlauben Unternehmen und Teams virtuelle Kollaborationen und Prozesse
Zentralisierung Zusammenfassung von gleichartigen oder ähnlichen Aufgaben sowie Steuerungs- und Lenkungssysteme
Dezentralisierung Übertragung von gleichartigen und ähnlichen Aufgaben sowie Steuerungs- und Lenkungssysteme  auf mehrere Stellen
Harmonisierung Beseitigung von Ungleichheiten und Parallelitäten in Prozessen, Systemen und Entscheidungen
Near- / Offshoring Die Auslagerung von definierten Prozessen, Systemen und Ressourcen in Fremdorganisationen oder in andere Länder (bei Near-Shoring: angrenzende Länder)
Echtzeitfähigkeit Die Richtigkeit des Ergebnisses hängt nicht nur von der Richtigkeit der Berechnungen, sondern zusätzlich von der Zeit, zu der das Ergebnis erzeugt wird, ab.
Zusammenarbeit / Kooperation Neue Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Kooperation erlauben neue Arten des Organisationsdesigns. (e.g. Holacracy)
Out-Tasking Übertragung von IT-Teilaufgaben (z.B. des Infrastruktur- oder Applikationsbetriebs) an einen externen Dienstleister
Interoperabilität Fähigkeit zur Zusammenarbeit von verschiedenen Systemen, Techniken oder Organisationen
Modularisierung   Bildung organisatorischer Einheiten als Bausteine, die abhängig von wechselnden Anforderungen unterschiedlich kombiniert werden können  
Individualisierung Berücksichtigung von persönlichen und individualen Bedürfnissen und Anforderungen, angefangen vom Arbeitsplatz über die Arbeitsgestaltung bis zum Produkt (auch kundenindividuell)  
Kundenintegration Kooperationsformen, die Kunden aktiv in Prozesse und Entscheidungen einbindet  
Interdisziplinarität   Nutzung von Ansätzen, Denkweisen oder zumindest Methoden verschiedener Fachrichtungen und Einheiten  
Projekt- / Prozessorientierung Design der Organisation nach gesamtheitlichen Projekten oder durchgehenden Prozessen

Viel Erfolg bei der Umsetzung.

Das Digital Excellence Team
support@digitalexcellence.at